
Rope Skipping ist die neue Art des Seilspringens – was als Kinderspiel gedacht war, hat sich in den letzten Jahren als Wettkampfsportart herauskristallisiert. Die Sportart Rope Skipping hat sich mittlerweile fest in den Kursplan der Vereine etabliert und fördert schnell die Kondition und Koordination.
Facettenreicher Sport mit hohem Spaßfaktor
Zu Beginn ist jeder Sport schwer, doch beim Rope Skipping werden schnell Erfolge erzielt. Anfänger verlieren nicht die Lust am Seilspringen, da innerhalb kürzester Zeit die Kondition gesteigert wird und somit das Seilspringen leichter fällt. Erste Tricks, kleine Choreografien und Kombinationen mit anderen Springern können geübt werden.
Zählt man zu der Kategorie „Fortgeschritten“ werden die Elemente während des Seilspringens akrobatischer und turnerischer. Ob mit Saltos, Flick-Flacks oder Handständen – hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Gehört man zu den Speed Rope Springern geht es um Zeit und Durchsprünge – Meisterschaften küren hier regelmäßig die schnellsten Springer.
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Die wichtigsten Seiltypen im Überblick:
1. Speed Rope
Hier gibt es zwei Varianten: Das Kunststoffseil mit Hohlgriff, welches sich leichter und schneller drehen lässt. Somit muss weniger Kraftaufwand für die Rotation aufgebracht werden. Dieses Seil ist ideal für Einsteiger und zum Warm-Up geeignet.
Für die Disziplin Speed Rope wird ein Stahlseil, oft mit kugelgelagerten Griffen, verwendet. Das Seil ist schwerer, behält seine Form und lässt sich somit noch schneller drehen.
2. Long Handle
Das Langgriffseil hat, wie der Name schon sagt, längere Griffe, die Arm- und Beinkombinationen erleichtern. Oft wird dieser Seiltyp im Bereich des Freestyles eingesetzt und ersetzt das Speed Rope bei fortgeschrittenen Springern.
3. Beaded Rope
Das Beaded Rope ist ein Gliederseil, welches Kunststoff-Röhrchen auf eine Nylonschnur aneinanderreiht. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer Perlenkette. Aufgrund des höheren Gewichts drehen die Gliederseile langsamer und haben eine stabilere Flugbahn. Somit ist dieses Seil die erste Wahl bei akrobatischen Sprüngen oder Team-Choreografien.

