
Bereits vor 2000 Jahren spielten die Menschen eine Art von Badminton, wie sich anhand von Höhlenzeichnungen in Indien nachweisen ließ. Hierzu diente ein gefederter Ball, der auch von den Inkas und Azteken bei Rückschlagspielen eingesetzt wurde. Diese beliebte Freizeitbeschäftigung hielt auch in der Zeit des Barock Einzug in den höfischen Adel und ist bis heute beliebt bei Klein und Groß.
Badminton – anerkannte Sportart
Im Vergleich zum Federball, das als Freizeitbeschäftigung ohne Regeln dient, geht es beim Badminton um Taktik, Schnelligkeit und Punktgewinn. Die schnellen Wechsel zwischen Angriffsbällen, angetäuschten Ball-Richtungen sowie präzisem, gefühlvollem Spiel am Netz machen Badminton zu einem faszinierenden Spiel für Spieler und Zuschauer.
Neben der festen Verankerungen im Lehrplan der Schulen ist dieser Rückschlagsport auch aus den Vereinen nicht mehr wegzudenken. Nationale und internationale Wettkämpfe küren regelmäßig die besten Spieler!
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Der Schläger
Je nach Leistungsniveau hat der Schläger andere Eigenschaften, die zum eigenen Spiel-Stil passen. Generell lässt sich der Badminton-Schläger von der Form grob mit einem Tennisschläger vergleichen, wobei der Badminton-Schläger eine kleinere Schlagfläche besitzt, leichter und dünner besaitet ist als ein Tennisschläger.
Besonderheiten:
• von Methodik-Schläger für Einsteiger bis zu ausbalancierten Profischlägern
• je steifer der Rahmen desto präziser das Spiel, je flexibler der Rahmen desto armschonender
• Griffband für bessere Dämpfung und Rutschfestigkeit
Der Ball
Zum Einsatz kommen zwei unterschiedliche Ballarten je nach Einsatzgebiet und Spielklasse.
Der Naturfederball – Besonderheiten:
• 16 an der Basis befestigte Federn bilden den Korb
• Einsatz von Gänse- oder Entenfedern
• Feder-Länge zwischen 62 und 70 mm
• Basis-Durchmesser von 25 bis 28 mm (abgerundet)
• Basismaterial vorwiegend Naturkork
Der Kunststofffederball – Besonderheiten:
• Korb aus synthetischem Material
• Korb-Länge zwischen 62 und 70 mm
• Basis-Durchmesser von 25 bis 28 mm (abgerundet)
• Basismaterial: PU-Kork oder Naturkork
Das Spielfeld
Das Badminton-Spielfeld ist 13,40 m lang, während die Breite je nach Spielart „Einzel“ oder „Doppel“ variiert. Nach den offiziellen Regeln beträgt die Netzhöhe 1,55 m an den Spielpfosten und 1,524 m in der Netzmitte.
Einzel:
• Spielfeld-Maße: 13,40 m lang und 5,18 m breit
• seitliche Feldbegrenzung durch die inneren Linien
• hintere Feldbegrenzung durch die äußeren Linien
Doppel:
• Spielfeld-Maße: 13,40 m lang und 6,10 m breit
• seitliche Feldbegrenzung durch die äußeren Linien
• hintere Feldbegrenzung durch die äußeren Linien
Besonderheiten:
• Wiederholung bei Sporthallen bis 5 m, wenn die Decke beim Aufschlag oder herabhängende Teile mit dem Ball berührt werden
• Wertung als Fehler bei Sporthallen ab 9 m Deckenhöhe, da hier die Halle als uneingeschränkt bespielbar gilt
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